Hebammenbetreuung unter der Geburt


angestellte Hebammen in der Klinik

In den leipziger Kliniken arbeiten die Hebammen zumeist als angestellte Hebammen. Das bedeutet, dass die Hebammen im Dreischichtsystem arbeiten und nach jeweils acht Stunden von einer Kollegin abgelöst werden. Je nach Größe der Klinik arbeiten mehrere Hebammen gleichzeitig in einem Dienst. Eine eins-zu-eins Betreuung für Frauen unter der Geburt gibt es nicht. Eine Hebamme betreut daher mehrere Gebärende gleichzeitig. Die Hebammen nehmen die Frauen im Kreißsaal auf, kontrollieren die Herztöne des Kindes, leiten die Frauen zum Atmen an und begleiten sie unter der Geburt. Hebammen betreuen den kompletten Geburtsverlauf. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Dienst.

Beleghebammen

Auch Beleghebammen arbeiten in der Klinik. Jedoch gehen sie mit der von ihnen betreuten Frau gemeinsam in die Klinik und betreuen diese unter der Geburt. Es findet eine Eins-zu-eins-Betreuung statt. Leider gibt es in Leipzig nur sehr wenig Hebammen, die im Belegsystem arbeiten.

Hebammen in der außerklinischen Geburtshilfe

Hebammen können auch Geburten zu Hause oder im Geburtshaus betreuen. Sie dürfen normal verlaufende Geburten selbstständig begleiten. Auch hier ist eine Eins-zu-eins-Betreuung garantiert. Außerklinische Geburten sind bei gesunden Schwangeren und normal entwickelten Kindern genauso sicher wie Geburten in der Klinik. Geburten im außerklinischen Bereich zeichnen sich dadurch aus, dass diese extrem interventionsarm (z.B. ohne Wehentropf) verlaufen. Frauen die diesen Weg für die Geburt ihres Kindes wählen, werden schon intensiv in der Schwangerschaft von "ihrer" Hebammen betreut.  

Infos zur Qualität der außerklinischen Geburtshilfe finden Sie hier: http://www.quag.de/